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Nur ein Kleinbild - Film (Format: 24x36mm) mit 36 Aufnahmen und der soll reichen? Anders als in der Bilderflut der digitalen Fotografie, heißt es in der analogen Fotografie bewusst und besonnen vorzugehen. Denn es stehen nur 36 Aufnahmen zur Verfügung und was bei der Aufnahme nicht klappt, kann hinterher nicht mehr korrigiert werden.
Beim analogen Fotografieren ist es somit unumgänglich, sich schon vor der Aufnahme Gedanken zu machen, wie das Foto aussehen soll. Wichtig ist ein bewußteres Sehen und Bildausschnitt und Bildkomposition genau zu planen, bevor mal auslöst. Ebenso wichtig ist eine korrekte Belichtingsmessung, da die Belichtung hinterher nicht korrigiert werden kann.
Die analoge Fotografie läd dazu ein, mal ein paar Gänge runter zu schalten und mit Bedacht ans nächste Foto heranzugehen. Sie ist somit langsamer und entschleunigend. Und mit dem Filmeinlegen vielleicht auch etwas umständlicher, als die digitale Fotografie. Aber genau das macht den Reiz der analogen Fotografie aus.
Jeder Teilnehmer erhält zu Beginn des Seminars einen Kleinbild-Farbfilm (Format 24x 36mm) mit 36 Aufnahmen, der direkt am Seminartag extern entwickelt und vergrößert wird. Die vergrößerten Fotos (10 x 15 cm Abzüge) bieten keine Möglichkeit der nachträglichen Beeinflussung oder Bearbeitung mit KI, Fotoshop, Lightroom und Co. Eine gemeinsame Besprechung von den Teilnehmern ausgewählten Fotos rundet den Seminartag ab.
Um die Wartezeit der Filmentwicklung und des Vergrößerns auf Fotopapier 10 x 15 cm sinnvoll zu nutzen, kann nach einer kleinen Mittagspause bis zur Bildbesprechung mit einem selbst mitgebrachten Negativfilm oder Diafilm weiter unter Anleitung analog fotografiert werden oder mit einer digitalen Kamera ergänzend Aufnahmen gemacht werden.
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